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Katholische Aktion Familienstiftung - Hilfsfonds

Vergaberichtlinien für Beihilfen

Anspruchsberechtigte Personen:
Anspruchsberechtigt sind Eltern, Erziehungsberechtigte, Sorgepflichtige, Alleinerzieher/innen und Schwangere, die im Gebiet der Diözese Linz bzw. Oberösterreich ihren ordentlichen Wohnsitz haben. Im Falle einer minderjährigen Schwangeren ist der Antrag durch den/die Erziehungsberechtigte/n zu stellen. In begründeten Fällen ist auch eine Antragstellung durch Minderjährige möglich.

Eine Beihilfe aus dem Hilfsfonds kann maximal dreimal (mit mindestens zwölfmonatiger Wartezeit dazwischen) beantragt werden, um eine aktuelle bzw. akute (vorübergehende) Mittellosigkeit zu überbrücken oder bei grundsätzlicher, mittel- und längerfristiger Notsituation.

Für die Gewährung einer Beihilfe gilt eine Altersobergrenze des jüngsten sorgepflichtigen Kindes das im gemeinsamen Haushalt mit dem/der Antragssteller/in lebt, von in der Regel 10 Jahren (Ende der Volksschule).


Voraussetzungen für den Erhalt einer Beihilfe:

Allgemeine Grundsätze und Vergaberichtlinien
Die Beihilfen des Hilfsfonds dienen vor allem zur Verhinderung, Überbrückung und Überwindung von materiellen Notsituationen, d.h. als Beitrag zur Sicherung der wirtschaftlichen Lebens- und Existenzgrundlagen (z.B. Essen, Kleidung, Wohnen). Der Hilfsfonds unterstützt gemäß dem Subsidiaritätsprinzip allerdings erst oder nur dann, wenn nach Ausschöpfung aller öffentlich-rechtlicher Zuständigkeiten, Ansprüche und Möglichkeiten eine Notsituation nicht ausreichend verbessert werden kann.
Wenn bei einem/einer Antragsteller/in überdimensionale Schulden vorhanden sind, wird eine finanzielle Hilfe nur im Kontext eines Schuldenregulierungskonzeptes (in Zusammenarbeit mit einer kompetenten Schuldnerberatungsstelle) gewährt.

Beratung und Begleitung
Eine finanzielle Unterstützung ist nur in Verbindung mit einer entsprechenden Beratung und/oder Begleitung sowie einer ausführlichen Stellungnahme durch einschlägige Beratungsstellen (bzw. in Ausnahmefällen durch Verantwortliche aus der Wohnpfarre der Antragstellerin/ des Antragstellers) möglich. Aus dieser Stellungnahme soll deutlich hervorgehen, ob, warum und in welcher Form eine finanzielle Unterstützung empfohlen wird und welche Perspektive zur Verbesserung der Notsituation besteht.
Von Seiten des Hilfsfonds kann diese Beratung und Begleitung der Antragsteller/innen nicht wahrgenommen werden.

Einkommensgrenzen
Seitens des Hilfsfonds werden jährlich obere Einkommensgrenzen festgelegt, die sich an einem gewichteten monatlichen Familien-Pro-Kopf-Einkommen orientieren. Einmalige Aufwendungen oder außerordentliche Belastungen können zusätzlich berücksichtigt werden.
Die Berechnung des gewichteten Pro-Kopf-Einkommens geschieht anhand von Gewichtungsfaktoren wie folgt:
1. Bestimmung der Gewichtungsfaktoren (erste erwachsene Person =1,0; weitere erwachsene Person und Kinder ab dem 15. Lebensjahr = 0,8; Kinder bis zum 15. Lebensjahr = 0,5; Alleinerziehende = 1,4)
2. Summierung des Familieneinkommens (inkl. Beihilfen wie Wohn-, Familienbeihilfe, …)
3. Berechnung: Gesamtes Familieneinkommen geteilt durch summierte Gewichtungsfaktoren.
Bei einem Ergebnis über € 800,-- wird ein Antrag in der Regel nicht bewilligt.

Formale Bedingungen:

Antragsformular
Ansuchen an den Hilfsfonds sind mit dem entsprechenden Antragsformular zu stellen. Dieses kann im Generalsekretariat der KA angefordert oder von der KA-Homepage heruntergeladen werden (ka.dioezese-linz.at unter „Organisationen“ -> „Hilfsfonds“). Es liegt weiters in den meisten einschlägigen Beratungsstellen auf.

Nachweise und Belege
Für die im Antrag angeführten Daten sind entsprechende Belege oder Nachweise schriftlich (in Kopie) zu erbringen. Alternativ dazu ist auch eine Bestätigung über die Richtigkeit der Angaben im Antragsformular durch die Beratungsstelle möglich.

Einverständniserklärung
Jede/r Antragsteller/in verpflichtet sich, die im Antragsformular erbetenen Daten wahrheitsgemäß anzuführen. Bei offensichtlich unrichtigen Angaben kann das Vergabekuratorium zu Unrecht bezogene Leistungen gerichtlich einfordern.
Der/die Antragsteller/in räumt dazu dem Hilfsfonds das Recht ein, etwaige weitere Informationen auch von Dritten einzuholen (ausgenommen Informationen, die der Verschwiegenheitspflicht unterliegen) und die Antragsdaten zur Abstimmung und Überprüfung der Förderungswürdigkeit an die Soziale Beratung und Hilfe sowie Schwangerenberatung der Caritas weiterzuleiten.

Höhe einer Beihilfe
Die Höhe der Beihilfe orientiert sich an der im Antrag geschilderten Situation sowie an den jeweiligen finanziellen Möglichkeiten des Hilfsfonds. Die Obergrenze für eine Beihilfe liegt derzeit bei € 400,--. Auf Beschluss des Vergabekuratoriums ist im Ausnahmefall eine höhere Beihilfe möglich. Im Falle der Genehmigung einer Beihilfe ist eine zwölfmonatige Wartezeit einzuhalten, bevor ggf. ein zweites Mal eine Beihilfe bewilligt werden kann. Eine dritte Beihilfe (nach wiederum mindestens 12 Monaten) ist nur in Ausnahmefällen und nur dann möglich, wenn damit eine Grenze von insgesamt € 900,-- nicht überschritten wird.

Auszahlung und Übermittlung von Beihilfen
Die Übermittlung von Beihilfen erfolgt nur in begründeten Fällen direkt an den/die Antragsteller/in (Überweisung, Postanweisung, Barauszahlung), normalerweise wird die Beihilfe an den Vermieter, Stromversorger, etc. oder auch an die kooperierende Beratungsstelle überwiesen.

Außerordentliche Unterstützungsmaßnahmen:
Neben der Vergabe von Beihilfen können in Ausnahmefällen per Beschluss durch den Stiftungsbeirat auch weitere Projekte und Maßnahmen unterstützt werden, wenn diese dem in § 2 des Statuts der Familienstiftung formulierten Zweck
(= finanzielle Unterstützung von in Not geratenen Familien, Alleinerziehenden und Schwangeren im Gebiet der Diözese Linz) entsprechen.

Wo ist der Hilfsfonds erreichbar?
Wenn Sie Fragen zum Hilfsfonds haben, wenden Sie sich bitte an unser Büro:
Kapuzinerstraße 84, 4021 Linz
T 0732/7610-3431, Fax 0732/7610-3779
Sachbearbeiterin: Ute Piott
E-Mail: hilfsfonds.ka@dioezese-linz.at

Wenn Sie einen Beitrag leisten können,
spenden Sie bitte auf dieses Konto:
Hilfsfonds der Katholischen Aktion
VKB-Bank
BIC:   VKBLAT2L
IBAN: AT87 1860 0000 1030 3188

A n t r a g s f o r m u l a r (als pdf file zum Ausdrucken)
Achtung: Anträge können nur über Beratungsstellen ein-
gebracht werden!

Vergaberichtlinien (als pdf file zum Ausdrucken)

OÖ Sozialratgeber 2013

Download Folder Familienstiftung-Hilfsfonds (als pdf)


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Lungenflügel der Kirche
Dr. Bert Brandstetter, Präsident
Blog des Präsidenten

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